Aus dem Archiv Vol 5: Die Regatten

von Pit Müller

Die Regatten wurden von Land aus gestartet. Je nach Wind wurden unterschiedliche Kurse (A-D) in den einzelnen Quadratmeter (qm)-Klassen gesegelt. Teilnahme war Ehrensache! 

Aus dem Bordbuch von Kraxli

Sonntag, den 14. Juli 1946

Als Regattakommissäre walteten als Zeitmesser Schiess Werner, Odermatt Siegel, Walter Baumgartner als Kontrolleur der Boje Oberwil. (…) Der auf 12’30 h gemeldete Start musste um 30 Minuten verschoben werden, da die Yachten von Zug noch nicht erschienen sind. (…) Um 13’00 h wurden nun als erste die Yachten gestartet, mit und über 20qm, 10 Min. später, dann die 15qm Jollen, zuletzt die Piraten und die übrigen 10qm Boote. 

Die Regattakurse

Sonntag, den 14. September 1947

Strahlender Morgen, aber leider fast keinen Wind. Wir freuen uns alle, heute die best organisierte Regatta die jemals auf dem Zugersee ausgetragen wurde um 2 h starten zu können. Vormittags wurde noch ein wenig trainiert, die Schiffe gewaschen und für die Durchführung der Regatta nötigen letzten Arbeiten verrichtet. (…)

Es wurde der Kurs D gesegelt. Mir passierte das Missgeschick vor dem Startschuss den Rex welcher Backbord hart am Wind lag mit dem Kraxli eine Breitseite zu geben (mit Steuerbordschoten). Somit war das Schicksal der H58 für diese Regatta besiegelt. (…) Louis weit voraus. Er rundete als Erster die D-Boje. Die B-Boje wurde Zeuge ganz maximaler Bojenmannöver. Sepp mit Strolch und Berger mit Kiebitz stachen mächtig vor. (…) Proteste wurden keine gemacht. Kamber mit Lotty schieden von selbst aus, nachdem sie eine Boje nicht gerundet hatten.

Die Kameraden aus Zug haben sich während der ganzen Regatta glänzend benommen, fürchteten wir doch bei Anwendung der USY Wettsegelbestimmungen bei einzelnen auf harten Widerstand zu stossen.

-> Weitere Kurzinfos und Fotos: SCC aus der Chronik Vol 5 (PDF)