Ein Tor Differenz verhalf dem Team vom Segelclub Cham schlussendlich zum Sieg.

Nachdem sich am Vorabend der EVZ diskussionslos vom HC Davos in die Ferien schicken liess, bedeutet das traditionelle Eishockeyspiel zwischen dem Yacht Club Zug und dem Segelclub Cham nicht unser Saisonende. Es ist vielmehr Teil einer erweiterten Vorbereitung auf die Segelsaison. Bestimmt hat das Wetter schon seit Wochen das eine oder andere Mitglied dazu veranlasst, sehn-süchtige Blicke Richtung See oder mindestens auf die YCZ-Webcam zu werfen.

Am Mittwochabend, 23. März galt es für uns allerdings, auf dem Eis definitiv vom Winter Abschied zu nehmen. In der neuen Bossard-Arena fand sich trotz Saisonende des EVZ kein Platz für uns. Unser Match fand in der Trainingshalle statt.

Die Absenzenliste des Segelclubs Cham war lang. Dank der Trans-ferkünste von Organisator René Zuber und Coach Thomas Grob standen sich zu guter Letzt doch noch zwei vollständige Teams gegenüber. Und so ergab sich unter der bewährten Leitung un-seres Schiedsrichters Werner Hür-limann ein reges Auf und Ab, bei dem beide Torhüter öfters hinter sich greifen mussten. Spielzüge über mehrere Stationen hatten bei beiden Mannschaften eher Selten-heitswert und Einzelaktionen drückten dem Spiel ihren Stempel auf. Einen anfänglichen drei-Tore-Rückstand konnten die Zuger zwar wieder ausgleichen. Im wei-teren Verlauf des Spiels scheiter-ten sie aber trotz zwischenzeitli-chem Chancenplus öfters am Chamer Torhüter, der zu einer beachtlichen Form auflief. Damit bewahrheitete sich einmal mehr die alte Weisheit: „Wer die Tore vorne nicht macht, der kriegt sie hinten rein.“

Die Buchhaltung notierte am Schluss das Resultat von 14 zu 15 für die Farben des Segelclub Cham. Bleibt zu hoffen, dass die Chamer die Motivation aus die-sem Erfolg mitnehmen können und beim nächsten Mal zahlrei-cher erscheinen werden.

 

Quelle: yczug.ch / Berichterstatter Beni Krienbühl und Fotos von Bettina Annen