Wasserhose Zugersee

Der sonnige Nachmittag des 19. Juni 1905 liess nichts Besonderes ahnen. Erst gegen Abend bildete sich über dem See ein dunkles Wolkenfeld. Vom Lorzendelta her war ein sonderbares Rauschen oder Brausen zu hören. Dann erblickte man einen Staubwirbel, der einen zuerst an Rauch erinnerte. Ein Wirbelwind musste von Westen hertreibend Ackersand, Strandsand und loses Leichtzeug in die Luft geschraubt haben. In der Folge entwickelte sich zwischen der Wolkendecke und dem Seespiegel eine Riesentrombe, auch Wasserhose genannt. Aus dem kaminschwarzen Himmel hing diese Wasserhose senkrecht über dem See. Fünfzehn bis zwanzig Minuten dauerte dieses Naturschauspiel – einem mächtigen Springbrunnen ähnlich – und fand sein Ende bei Oberwil in der Nähe des Bauerngutes Trubikon.“

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 Quelle: meteoradar gmbh

Natur pur!!

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